Wasser in Form

Ein Rundgang von der Innerste bis zum Hohnsensee

HILDESHEIMER WALLUNGEN

Bei „Wasser in Form“ begaben sich die Besucher auf einen Kunstspaziergang – einen zwei Kilometer langen Rundgang mit verschiedenen Stationen. Das wandelbare Element Wasser wurde mit unterschiedlichem Mitteln der bildenden Kunst in „Form“ gebracht. Gezeigt wurden Exponate von Studierenden der Kunstpädagogik – wirkungsvoll im natürlichen Umfeld inszeniert.

„Hildesheim sammelt“ lautete der Titel einer Installation zischen Hohnsensee, Kanuzentrum und Innerste, die aus Regenschirmen, Kanistern und Schläuchen bestand. Gespendet wurden die Regenschirme von Hildesheimer Bürgern. Das Ausstellungsprojekt „Wasser in Form – ein Kunstspaziergang“ wurde im Rahmen des Seminars „Ausstellen“ unter Leitung von Manfred Lauschke organisiert. Mit unterschiedlichen Mitteln der bildenden Kunst wurde das Element bearbeitet, interpretiert und problematisiert.

Die Studierenden entwarfen ortsspezifische Arbeiten – Installationen, Projektionen, konzeptuelle Arbeiten, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Performances – die in ihrer Vielfalt die erstaunliche Konzentration der verschiedenartigen Gewässer mit dem Hohnsensee, der Innerste, dem Mühlengraben, den Teichen im Ernst-Ehrlicher-Park und den künstlichen Schwimmbadbecken der JoWiese aufgriffen. Die Konzeption als Kunstspaziergang im öffentlichen Raum ermöglichte eine Wirkungsvolle Inszenierung der Arbeiten im natürlichen Umfeld.

Das Projekt zeichnete sich durch seine Interdisziplinarität innerhalb wie auch außerhalb der Universität aus. das Seminar „Wasser Marsch: Fotografie im Fluss“ (Dozent Daniel Junker) thematisierte fotografische Dokumentationen und Reportagen über Flüsse und die angrenzenden Lebensräume. In Kooperation mit dem Schwimmbad JoWiese und den vereinen VSV und Eintracht wurden die Fotografien auf dem Gelände der JoWiese präsentiert.

In Kooperation mit Hildesheimer Schulen wurde ein Vermittlungsangebot von Lehramtsstudierenden für Schulklassen angeboten. „Wasser in Form“ zielte aber auch auf Synergien mit außeruniversitären Institutionen. In Kooperation mit dem Netzwerk Kultur und Heimat wurden die Veranstaltungen zeitlich abgestimmt und inhaltlich koordiniert. Die Grünflächen und Gewässer rund um den Hohnsensee wurden in Absprache mit der Stadt Hildesheim zur Verfügung gestellt.

der Kunstspaziergang „Wasser in Form“ ermöglichte einen beeindruckenden Austausch zwischen Studierenden der Universität und den Bürgern der Stadt Hildesheim, da über das aktuelle und vielschichtige Thema Wasser vertiefte Gespräche initiiert wurden.